Update: Entwicklungen Corona

Liebe Familien, liebe Unterstützer,

das Corona-Virus verbreitet sich erneut stärker, viel wird in der Presse über eine zweite Welle der Corona-Pandemie gesprochen. Auch der Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen beobachtet diese Entwicklungen mit Besorgnis. 

Jeden Tag aufs Neue überlegen wir, welche Maßnahmen aktuell notwendig und sinnvoll sind und wie wir auch kurzfristig mit möglichen Einschränkungen umgehen können. All dies hat natürlich in erster Linie Auswirkungen auf die krebskranken Kinder und ihre Familien.
 

Was bedeutet dies für die Familien in der Kinderklinik?

In der Klinik werden Besuche und Kontakte auf das Minimum reduziert. Aus diesem Grund darf immer nur ein Elternteil das Kind begleiten. Einmal am Tag dürfen sich die Elternteile abwechseln/tauschen. Es wird empfohlen, eher seltener zu wechseln, wenn möglich. Geschwisterkinder oder Großeltern dürfen nicht als Besuch empfangen werden.

Die Kinder und Familien sind angehalten, die Stationszimmer so wenig wie möglich zu verlassen. Alle Gruppenangebote z. B. im Spielzimmer oder in der Küche entfallen. Die Elternküche darf inzwischen wieder genutzt werden. Angebote des Fördervereins wie das Mentorenprogramm oder Elternkaffee dürfen nicht stattfinden.

Seit dem 10.08. dürfen alle therapeutischen Angebote für die Kinder und Familien (Entspannungstherapie, Kunst- und Musiktherapie, ...) wieder stattfinden.

Auf Station 16 gilt: wenn ein Elternteil neu auf Station kommt, muss vorher ein COVID-Abstrich erfolgen. Bis zum Ergebnis des Tests muss im Patientenzimmer auch ein Mundschutz getragen werden. Wenn die Eltern zwischendurch nur im Elternhaus oder Familienhaus sind, muss kein Kontrollabstrich erfolgen. Nur dann, wenn das Elternteil wieder längere Zeit zu Hause war.

 

Was bedeutet dies für den Förderverein?

Als Förderverein für krebskranke Kinder ist es unsere oberste Priorität, die krebskranken Kinder und deren bei uns während der klinischen Therapie lebenden Familien zu schützen und ihnen ein sicheres Zuhause auf Zeit zu bieten. 

Wir versuchen daher nach wie vor, den Personenverkehr in unseren Häusern auf das Minimum zu reduzieren. Eltern krebskranker Kinder und unsere Mitarbeiter dürfen sich im Haus aufhalten, ehrenamtliche Mitarbeiter und Spender dürfen das Elternhaus und Familienhaus betreten, allerdings nur unter Einhaltung strenger Hygienestandards (Begrenzung auf bestimmte Personenanzahl, tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, 1,5 Meter Abstand einhalten).

Im Elternhaus werden alle Familien untergebracht, deren Kind auf der KMT (Station 16) behandelt wird. Da Kinder auf der KMT einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, verlangen wir von den Eltern vor Anreise im Elternhaus immer einen Corona-Test, auch wenn das eigene Kind auf Station 14 oder 15 behandelt wird.
 

UPDATE: Überblick über die kommenden Veranstaltungen

Leider müssen wir nach wie vor viele unserer Veranstaltungen absagen. Wir versuchen aber, für möglichst viele Veranstaltungen Ersatztermine zu finden.

Bis auf Weiteres abgesagt:
Wöchentliches Frühstück im Elternhaus
Wöchentliches Abendessen im Elternhaus
Angebot der Geschwisterkinderbetreuung in unseren Häusern
14-tägiges Elternkaffee auf Station
Mentorenbesuche
 

Alle therapeutischen Angebote (Kunst- und Musiktherapie, Entspannungstherapien, ...) dürfen seit dem 10.08. wieder stattfinden!
 

Unter Termine finden Sie weitere Infos zu unseren anderen Veranstaltungen und Projekten.

Über Änderungen all unserer Maßnahmen und Updates zu Veranstaltungen werden wir Sie hier weiterhin auf dem Laufenden halten.

 

Entwicklung des Spendenaufkommens

Wir wurden in den vergangenen Wochen auch oft gefragt, wie es mit unserem Spendenaufkommen in diesen Zeiten aussieht und es ist für uns momentan noch ganz schwierig, abzuschätzen, wie sich diese Lage auf unsere Spenden auswirkt. Sicher müssen wir mit Spendeneinbußen rechnen, da so viele Firmen, Vereine und Institutionen durch diese Krise um ihr eigenes Fortbestehen kämpfen müssen.

Aber eines wissen wir: Dass wir weiterhin alles tun werden, um die Kinder und Familien, die aufgrund einer Krebserkrankung in einer enorm belastenden Situation sind, so gut wie möglich zu entlasten, ihnen Rückhalt zu geben und für sie da zu sein.

Wenn Sie uns dabei helfen möchten: wir sind dankbar für jede Spende!

Hier können Sie direkt spenden.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Team vom Förderverein
 

Der Corona-Virus hält alle in Atem

Der Corona-Virus hält alle in Atem

Elternhaus in der Frondsbergstraße

Elternhaus in der Frondsbergstraße

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Keine Kommentare gefunden!

Teilen  

Teilen

Sie haben Fragen?  Live-Chat ist geschlossen  

  • Chat: Sie haben Fragen?
  • Teilen
  • Schließen