Große Spende für kleine Krebspatienten

Schon seit vielen Jahren unterstützt der Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e. V. die Tübinger Kinderklinik auch in der Forschung bzw. in der Verbesserung der Therapien gegen den Krebs. Jetzt wurde mit Spendengeldern des Fördervereins ein neuer Bioreaktor im Wert von 130.000€ für die Kinderonkologie angeschafft. Der sogenannte „Terumo Quantom Bioreaktor“ soll der Klinik die Möglichkeit bieten, Therapiekonzepte zu verbessern und zu erweitern.

Der Bioreaktor ist eigentlich eine Fabrik im Minimaßstab mit automatisierten Abläufen. Primär ist er für die Forschung ausgelegt, kann aber auch für klinische Therapieversuche verwendet werden. Große Mengen an Zellen werden dabei keimfrei und schneller als herkömmlich, gezüchtet. In dem Bioreaktor werden die Zellen kultiviert, also zum Wachsen gebracht und vermehrt, damit sie anschließend den an Leukämie erkrankten Kindern injiziert werden können. Die Stammzellen und sogenannten natürlichen Killerzellen helfen dem Kind, Entzündungen zu hemmen und den Nebenwirkungen einer Chemotherapie entgegen zu wirken. Dieses Verfahren wäre zwar auch per Hand im Reagenzglas möglich, ist jedoch deutlich aufwändiger und weniger effizient.

Mit der Anschaffung des Bioreaktors erhoffen sich der Förderverein und die Klinik, die Therapiemöglichkeiten im Kampf gegen Leukämie auszubauen und zu verbessern, um am Ende mehr Leben retten zu können. Der Förderverein ist froh darüber die Klinik mit solchen Projekten zu unterstützen: „Es ist schön, wenn man mit solchen Beiträgen etwas für die betroffenen Kinder und ihre Eltern tun könne“, sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Anton Hofmann.

Großspende an die Kinderklinik

Der Terumo-Bioreaktor bei der Arbeit

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